Surfen im privaten Modus

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Foto: pixabay.com #511717; Gerd Altmann

Google Chrome schließt Lücke, die Nutzer trotz Browsing im Privatmodus erkennbar machte.

Das amerikanische Unternehmen hat angekündigt eine Lücke im Chrome-Browser zu schließen, die es möglich macht, die besuchten Webseiten trotz des Surfens im Privatmodus recht einfach zu erkennen. Dazu genügt bisher eine Abfrage an die FileSystem API. Insbesondere Programmierer, die dieses System genutzt haben, um Nutzern nur eine bestimmte Anzahl kostenloser Beiträge anzuzeigen (z.B. Nachrichtenseiten), müssen sich nun einen anderen Ansatz für ihre Paywall ausdenken, denn Google Chrome wird diese Lücke mit Version 76 schließen.

Vor dem Ergreifen von Maßnahmen rät das Unternehmen dazu, zunächst die Auswirkungen zu beobachten. Eine alternative Lösung könnte sein, dass die Webseite freie Inhalte nur noch nach Registrierung anzeigt.

Nicht nur, um eine Paywall zu umgehen, sondern auch aus anderen Gründen nutzen Besucher von Internetseiten den Privatmodus. Im Internet Geburtstagsgeschenke für den Partner kaufen, weil ein Leihgerät genutzt wird, oder weil man sich in einem Staat aufhält, der die freie Meinungsäußerung unterdrückt.

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